15.07.2016 - Förderinitiative Medizintechnik Bayern

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie (im Folgenden StMWi) ruft im Rahmen der Förderinitiative Medizintechnik Bayern auf, Förderprojekte bis spätesten zum 15.07.2016, 12:00 Uhr vorzuschlagen.

Ziel der Förderinitiative ist es, Unternehmen eine Spitzenposition im Innovationswettbewerb zu sichern, um Wachstum und Beschäftigung in Bayern langfristig zu erhalten und auszubauen. Im Anwendungsgebiet der Medizintechnik kommen Schlüsseltechnologien zum Einsatz, die Antworten auf die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit bieten können. Der Einsatz von Schlüsseltechnologien stellt die Grundlage für eine wachstums- und technologieorientierte Wirtschaft in Bayern dar.

Die Förderung soll Forschungs- und Entwicklungsarbeiten (FuE) auf dem Gebiet der Medizintechnik anregen und die Umsetzung der Forschungsergebnisse in neue Produkte und Verfahren beschleunigen. Zielrichtung der FuE-Vorhaben ist es, die Kompetenz und Effizienz im Gesundheitswesen in Bayern und in Deutschland zu steigern.

Die Ausschreibung richtet sich an Verbunde, die über das Potential verfügen, das Erforschte auch in den Verkehr bringen zu können.

Es ist beabsichtigt, bis zu 4 Verbundforschungsvorhaben über einen Zeitraum von bis zu 3 Jahren zu fördern. Für die Förderung im Rahmen dieses Aufrufes stehen für alle Vorhaben gemeinsam Fördermittel i.H.v. rd. 1 Mio. € zur Verfügung.

Förderverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Stufe werden von der/dem Koordinator/in des jeweiligen Verbundes Projektskizzen in elektronischer und in ausgedruckter Form auf dem Postweg eingereicht (s.u.).

Das StMWi hat die Bewertung der Projektskizzen einem unabhängigen und zur Vertraulichkeit verpflichteten Gutachtergremium übertragen. Die Bewertung durch das Gutachtergremium wird bei einer Anhörung am 19./20. September 2016 aufgrund der Kurzpräsentationen zu den geplanten Vorhaben erfolgen. Kriterien für die Begutachtung sind die Innovationshöhe, das Kommerzialisierungspotential und der Beitrag zur Strategie und/oder Schwerpunktsetzung.  Auf der Grundlage der Bewertung werden dann die für eine Förderung geeigneten Projektideen ausgewählt. Die/der jeweilige Koordinator/in wird über den Ausgang des Begutachtungsverfahrens informiert mit der Bitte, diese Information an ihre/seine Verbundpartner weiterzuleiten. Im Falle einer Förderempfehlung findet eine Antragsberatung statt. Innerhalb von 6 Wochen nach dieser Beratung müssen in der zweiten Stufe dann alle Partner eines Verbundes jeweils einen formalen Förderantrag einreichen.

Projektskizzen müssen über die Webseite www.fips.bayern.de erstellt werden. Um eine Projektskizze einzureichen, wenden Sie sich bitte an den u.a. Projektträger unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 0268724. Dort erhalten Sie die Zugangskennung zur Erstanmeldung.

Die Projektskizze ist von dem gewerblichen Partner, der auch der Konsortialführer des Vorhabens ist, zu erstellen. Dabei ist das Verbundvorhaben darzustellen, insbesondere auch die Gesamtkosten aller Partner gemeinsam.

Damit die Online-Version der Projektskizze Bestandskraft erlangt, muss diese zusätzlich fristgerecht zu o.g. Vorlagefrist in schriftlicher Form und rechtsverbindlich unterschrieben beim Projektträger eingereicht werden. Eine elektronische Signatur wird vom System leider nicht akzeptiert. Bitte drucken Sie das ELAN-Formular (über den Befehl „Skizze drucken“) aus und senden es uns zusammen mit der Projektbeschreibung (s.u.) postalisch zu.

 

Projektträger:

Bayern Innovativ GmbH
Projektträger Bayern
Gewerbemuseumsplatz 2
90403 Nürnberg 

 

Die formale Projektskizze in dem ELAN-Formular ist um eine Projektbeschreibung zu ergänzen, die sich an folgender Gliederung orientiert (Hinweis: nicht an der Gliederung der Projektskizze, die man im ELAN aus dem Download-Bereich herunterladen kann).

 

Die Gewichtung der Gliederungspunkte kann bedarfsgerecht angepasst werden, solange die Gesamtseitenzahl von 20 nicht überschritten wird.

Bei der Bearbeitung sind vor allem auch der Innovationscharakter und die Marktabschätzung herauszuarbeiten.

Ein Literaturverzeichnis kann als Anhang gegeben werden. Die Skizzen sind in deutscher Sprache zu verfassen.

 

I. Titel des Vorhabens und Kennwort, Skizzenkennzeichen

 

II. Namen und Anschriften der beteiligten Partner inkl. Telefonnummer und E-Mail-Adresse, Angabe der Projektkoordinierungsstelle

 

III. Ziele

  • Motivation und Gesamtziel des Vorhabens,      Zusammenfassung des Projektvorschlags
  • Bezug des Vorhabens zu dieser Förderinitiative und dem      entsprechenden Schwerpunkt
  • industrielle und gesellschaftliche Relevanz des Themas
  • wissenschaftliche und technische Arbeitsziele des      Vorhabens, angestrebte Innovationen
  • Darstellung des Projektkonsortiums: Verteilung der      Rollen, Abbildung der Wertschöpfungskette, Ort der Forschungstätigkeit

 

IV. Stand der Wissenschaft und Technik sowie eigene Vorarbeiten

  • Problembeschreibung und Ausgangssituation (Vergleich      mit dem internationalen Stand der Technik, bestehende Schutzrechte (eigene      und Dritter))
  • Neuheit und Attraktivität des Lösungsansatzes, Vorteile      gegenüber konkurrierenden Lösungsansätzen
  • bisherige Arbeiten der Verbundpartner mit Bezug zu den      Zielen des Verbundprojektes; Qualifikation der Verbundpartner

 

V. Arbeitsplan

  • Beschreibung des Arbeitsplanes und des Lösungsansatzes      (inkl. Unterauftragnehmer), Vorteile gegenüber konkurrierenden      Lösungsansätzen
  • Partnerspezifische Arbeits- und Zeitplanung      (Balkendiagramm)
  • Meilensteine und Abbruchkriterien
  • Arbeitsteilung der Projektpartner (Darstellung der      Teilaktivitäten); Vernetzung der Partner untereinander (Funktion im      Verbund), ggf. Zusammenarbeit mit Dritten.

 

VI. Verwertungsplan

  • wissenschaftlich-technische und wirtschaftliche      Erfolgsaussichten, Markt- und Arbeitsplatzpotenzial, Auswirkungen
  • wissenschaftlich-technische und wirtschaftliche      Anschlussfähigkeit (Ergebnisverwertung durch die beteiligten Partner mit      Zeithorizont)
  • ökologische Aspekte
  • Öffentlichkeitsarbeit und Unterstützung eventueller       Begleitprojekte

 

VII. Finanzierungsplan

  • grobes finanzielles Mengengerüst mit tabellarischer      Finanzierungsübersicht (Angabe von Kostenarten und      Eigenmitteln/Drittmitteln)
  • Notwendigkeit der Zuwendung, Finanzierungsmöglichkeiten      durch die Europäische Union

 

Hinweise zum Datenschutz:

Die im automatisierten Verfahren angegebenen Daten werden im zuständigen Ministerium gespeichert, verarbeitet und im Rahmen eines Projekt- und Programmcontrollings ausgewertet. Soweit andere Stellen mit der Skizzenbearbeitung und Projektverwaltung beauftragt sind, werden die Daten dort gespeichert und verarbeitet sowie an das zuständige Ministerium weitergeleitet. Eine Löschung der Daten erfolgt, sobald und soweit sie für die Zwecke, zu denen sie gespeichert wurden, nicht mehr benötigt werden.

 
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