11.02.2015 - Förderinitiative Medizintechnik Bayern

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie ruft im Rahmen der Förderinitiative Medizintechnik Bayern  auf, Förderprojekte bis spätesten zum 10.02.2015 vorzuschlagen.

 

Ziel des Forschungsprogramms ist es, Unternehmen eine Spitzenposition im Innovationswettbewerb zu sichern, um Wachstum und Beschäftigung in Bayern langfristig zu erhalten und auszubauen. Im Anwendungsgebiet der Medizintechnik kommen Schlüsseltechnologien zum Einsatz, die Antworten auf die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit bieten können. Der Einsatz von Schlüsseltechnologien stellt die Grundlage für eine wachstums- und technologieorientierte Wirtschaft in Bayern dar.

Die Förderung soll Forschungs- und Entwicklungsarbeiten (FuE) auf dem Gebiet der Medizintechnik anregen und die Umsetzung der Forschungsergebnisse in neue Produkte und Verfahren beschleunigen. Zielrichtung der FuE-Vorhaben ist es,  die Kompetenz und Effizienz im Gesundheitswesen in Bayern und in Deutschland zu steigern.

 

Es ist beabsichtigt, bis zu 6 Verbundforschungsvorhaben über einen Zeitraum von bis zu 3 Jahren zu fördern. Für die Förderung im Rahmen dieses Aufrufes stehen für alle Vorhaben Fördermittel i.H.v. rd. 2 Mio. € zur Verfügung.

 

Förderverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Stufe werden von der/dem Koordinator/in des jeweiligen Verbundes Projektskizzen in elektronischer und in ausgedruckter Form auf dem Postweg eingereicht (s.u.).

Das StMWi beabsichtigt dabei, die Bewertung der Projektskizzen einem unabhängigen und zur Vertraulichkeit verpflichteten Gutachtergremium zu übertragen. Das Gutachtergremium kann eine Kurzpräsentation zum geplanten Vorhaben anfordern. Auf der Grundlage der Bewertung werden dann die für eine Förderung geeigneten Projektideen ausgewählt. Die/der jeweilige Koordinator/in wird über den Ausgang des Begutachtungsverfahrens informiert mit der Bitte, diese Information an ihre/seine Verbundpartner weiterzuleiten. Im Falle einer Förderempfehlung müssen in der zweiten Stufe alle Partner eines Verbundes jeweils einen formalen Förderantrag einreichen.

 

Projektskizzen müssen über die Webseite www.fips.bayern.de erstellt werden. Um eine Projektskizze einzureichen, wenden Sie sich bitte an den u.a. Projektträger unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 0268724. Dort erhalten Sie die Zugangskennung zur Erstanmeldung.

 

Damit die Online-Version der Projektskizze Bestandskraft erlangt, muss diese zusätzlich fristgerecht zu o.g. Vorlagefrist in schriftlicher Form und rechtsverbindlich unterschrieben beim Projektträger eingereicht werden. Eine elektronische Signatur wird vom System leider nicht akzeptiert. Bitte drucken Sie das ELAN-Formular (über den Befehl „Skizze drucken“) aus und senden es uns zusammen mit der fachlichen Verbundbeschreibung postalisch zu.

 

Projektträger:

Bayern Innovativ GmbH

Innovations- und Technologiezentrum Bayern (ITZB)

im Haus der Forschung

Gewerbemuseumsplatz 2

90403 Nürnberg

 

 

Die formale Projektskizze ist um eine Projektbeschreibung zu ergänzen, die sich an folgender Gliederung orientiert.

 

Die Gliederung gilt für alle Skizzen. Die Gewichtung der Gliederungspunkte kann bedarfsgerecht angepasst werden, solange die Gesamtseitenzahl von 20 nicht überschritten wird.

Ein Literaturverzeichnis kann als Anhang gegeben werden. Die Skizzen sind in deutscher Sprache zu verfassen.

 

I. Titel des Vorhabens und Kennwort, Skizzenkennzeichen

 

II. Namen und Anschriften der beteiligten Partner inkl. Telefonnummer und E-Mail-Adresse, Angabe der Projektkoordinierungsstelle

 

III. Ziele

   Motivation und Gesamtziel des Vorhabens, Zusammenfassung des Projektvorschlags

   Bezug des Vorhabens zu dieser Förderinitiative und dem entsprechenden Schwerpunkt

   industrielle und gesellschaftliche Relevanz des Themas

   wissenschaftliche und technische Arbeitsziele des Vorhabens, angestrebte Innovationen

   Darstellung des Projektkonsortiums: Verteilung der Rollen, Abbildung der 
Wertschöpfungskette, Ort der Forschungstätigkeit

 

IV. Stand der Wissenschaft und Technik sowie eigene Vorarbeiten

   Problembeschreibung und Ausgangssituation (Vergleich mit dem internationalen Stand der Technik, bestehende Schutzrechte (eigene und Dritter))

   Neuheit und Attraktivität des Lösungsansatzes, Vorteile gegenüber konkurrierenden Lösungsansätzen

   bisherige Arbeiten der Verbundpartner mit Bezug zu den Zielen des Verbundprojektes; Qualifikation der Verbundpartner

 

V. Arbeitsplan

   Beschreibung des Arbeitsplanes und des Lösungsansatzes (inkl. Unterauftragnehmer), Vorteile gegenüber konkurrierenden Lösungsansätzen

   Partnerspezifische Arbeits- und Zeitplanung (Balkendiagramm)

   Meilensteine und Abbruchkriterien

   Arbeitsteilung der Projektpartner (Darstellung der Teilaktivitäten); Vernetzung der Partner untereinander (Funktion im Verbund), ggf. Zusammenarbeit mit Dritten.

 

VI. Verwertungsplan

   wissenschaftlich-technische und wirtschaftliche Erfolgsaussichten, Markt- und Arbeitsplatzpotenzial

   wissenschaftlich-technische und wirtschaftliche Anschlussfähigkeit (Ergebnisverwertung durch die beteiligten Partner mit Zeithorizont)

   ökologische Aspekte

   Öffentlichkeitsarbeit und Unterstützung des Begleitprojekts

 

VII. Finanzierungsplan

   grobes finanzielles Mengengerüst mit tabellarischer Finanzierungsübersicht (Angabe von Kostenarten und Eigenmitteln/Drittmitteln)

   Notwendigkeit der Zuwendung, Finanzierungsmöglichkeiten durch die Europäische Union

 

 

Hinweise zum Datenschutz:

Die im automatisierten Verfahren angegebenen Daten werden im zuständigen Ministerium gespeichert, verarbeitet und im Rahmen eines Projekt- und Programmcontrollings ausgewertet. Soweit andere Stellen mit der Skizzenbearbeitung und Projektverwaltung beauftragt sind, werden die Daten dort gespeichert und verarbeitet sowie an das zuständige Ministerium weitergeleitet. Eine Löschung der Daten erfolgt, sobald und soweit sie für die Zwecke, zu denen sie gespeichert wurden, nicht mehr benötigt werden.

 
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