ASTRUM IT GmbH

 

Programm Forschungsprogramm Medizintechnik (BayMED)
Unternehmen ASTRUM IT GmbH, Erlangen
Kooperationspartner

Friedrich Alexander Universität Erlangen Nürnberg, Lehrstuhl für klinische Pharmakologie

Hellmann Consult, Nürnberg

Klinikum Fürth

Ärztegenossenschaft Mittelfranken

Durchführungszeitraum Mai 2013 - Februar 2015
Bewilligte Fördersumme

ASTRUM IT            654.900 €

Gesamtvorhaben    rund 1,1 Millionen €

 

Das Unternehmen

Die ASTRUM IT GmbH ist ein Erlanger Softwarehaus mit 150 Mitarbeitern und ist spezialisiert auf innovative Softwarelösungen. Das Hauptaugenmerk legen wir dabei auf Projekte und Produkte für die Medizin- und Messtechnik sowie den Healthcare-Sektor.

Das Realisieren individueller Kundenprojekte und das Entwickeln eigener Standardsoftware gehören ebenso zum Tagesgeschäft, wie die Zusammenarbeit mit Universitäten und Kliniken im Rahmen verschiedener wissenschaftlicher Forschungsprojekte.

Als zertifiziertes Unternehmen (Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008 und für Medizinprodukte nach EN ISO 13485:2012) legen unsere Softwareentwickler und Ingenieure großen Wert auf datenschutzkonforme Entwicklungen und den sicheren Umgang mit sensitiven Daten im medizinischen Umfeld.

Ziel des Projekts und Innovation:

Ärzte kennen oftmals nicht die vollständige Medikation des Patienten. So kann es bei der Verordnung zusätzlicher Medikamente zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Die Folge: Fehlmedikation als eine der häufigsten Todesursachen und rund 10% aller Krankenhauseinweisungen aufgrund von Fehlmedikation.

Hierzu wählten ASTRUM IT und Partner den Lösungsansatz, die Medikationsinformation zwischen Ärzten – sowohl niedergelassenen Ärzten, als auch Ärzten im Krankenhaus - und in Zukunft auch mit Apotheken digital auszutauschen. Hierbei erhält der Patient dann auch seine Eintragungen in Form eines ausgedruckten Medikationsplans.

Besondere Herausforderungen waren hierbei der Datenschutz und das Einbinden des Lösungsansatzes in den Arbeitsablauf des Arztes. Als Ergebnis erstellt der niedergelassene Arzt den Medikationsplan auf einem zentralen Server, und der Patient entscheidet, wer Zugriff darauf hat. Berechtigte Ärzte können den Medikationsplan erweitern, und der Patient erhält einen Ausdruck der jeweils aktuellen Version seines Medikationsplans.

Abbildung 1: Digitaler Austausch von Medikationsdaten

 

 

 

 Übergabe Abschlussbericht eMediPlanAbbildung 2: Übergabe Abschlussbericht eMediPlan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hierzu wählten ASTRUM IT und Partner den Lösungsansatz, die Medikationsinformation zwischen Ärzten – sowohl niedergelassenen Ärzten, als auch Ärzten im Krankenhaus - und in Zukunft auch mit Apotheken digital auszutauschen (Abbildung 1). Hierbei erhält der Patient dann auch seine Eintragungen in Form eines ausgedruckten Medikationsplans

Besondere Herausforderungen waren hierbei der Datenschutz und das Einbinden des Lösungsansatzes in den Arbeitsablauf des Arztes

Als Ergebnis erstellt der niedergelassene Arzt den Medikationsplan auf einem zentralen Server, und der Patient entscheidet, wer Zugriff darauf hat.

Berechtigte Ärzte können den Medikationsplan erweitern,  und der Patient erhält einen Ausdruck der jeweils aktuellen Version seines Medikationsplans.

Am 29.07.2015 konnte sich Frau Ilse Aigner, bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, bei der Übergabe des Abschlussberichtes hiervon persönlich überzeugen (Abbildung 2).

Durch den digitalen Medikationsplan werden bessere Behandlung der Patienten und weniger Todesfälle erwartet.

Im Detail:

  • Reduktion von nicht indizierten Arzneimitteln >15%
  • Reduktion von Mehrfachmedikation >15%
  • Reduktion von Medikationsfehlern >15%
  • Verbesserung der Erkennung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen bei Klinikaufnahme >10%
  • Reduktion der Dauer der Medikamentenanamnese bei Klinikaufnahme >50%

Ausblick:

Das Produkt „eMediPlan“ wird gerade zur Marktreife gebracht. Hierzu fanden bereits zielführende Gespräche mit Interessenten, d.h. Ärztenetzen, Krankenhäusern und Apotheken statt.

Im Rahmen der beiden Folgeprojekte „MetropolMediplan 2016 – MMP16“ und "Elektronischer Medikationsplan Plus" arbeitet die ASTRUM IT GmbH weiter am Medikationsplan.

Dank der Förderung durch das Bayerische Wirtschaftsministerium bildete sich ein
bayerisches Konsortium aus Industrie und Versorgern in einer Vorreiterposition zur Umsetzung einer digitalen Vernetzungsstruktur zum Austausch medizinischer Daten, insbesondere von Medikationsplänen. Die ASTRUM IT ist damit bereit, im Rahmen des eHealth Gesetzes den eMediPlan auch deutschlandweit einzusetzen und damit zu helfen, die gesundheitliche Versorgung zu verbessern.

Der Kontakt

ASTRUM IT GmbH
Werner Spiegl
Am Wolfsmantel 2
91058 Erlangen
Tel.: 09131-319408-306
Fax: 09131-319408-108
E-Mail: info@astrum-it.de
www.astrum-it.de

 
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